
Abfallwirtschaftszentrum
Auf dem für den Neubau des Abfallwirtschaftszentrums in Bad Kreuznach vorgesehenen Grundstück, welches innerhalb des heterogen bebauten Gewerbegebiets über eine Stichstraße von der Siemensstraße erschlossen wird, wird ein kompaktes Gebäudeensemble aus zwei Bausteinen vorgeschlagen, welches eine Vielzahl an Funktionen als städtebaulich klare Figur geordnet aufnimmt.




Eine raumbildende Fassung und das Herausrücken des zweigeschossigen Hauptbaukörpers als erste Anlaufstelle unterstreicht die Wirkung als Zentrum, in dessen Mitte ein großzügiger Versammlungsort im Freien als Herz der Anlage, Treffpunkt und Verweilort etabliert wird.
Der Hauptbaukörper ist klar gegliedert und geschossweise gegliedert. Die Eingangsseite für Besucher und die Verwaltung ist nach Osten zu den Besucherstellplätzen orientiert. Eine Überdachung im Erdgeschoss und das Foyer leitet über eine Treppenanlage und barrierefrei per Aufzug direkt ins Obergeschoss zu den Büros und Besprechungsbereichen, die um einen zentralen grünen Patio organisiert sind und somit eine hohe Aufenthaltsqualität aufweisen.
Davon klar getrennt sind im Erdgeschoss die Aufenthalts- und Sozialbereiche, Umkleiden und Duschbereiche, welche von Süden direkt über einen überdachten Eingang an der PKW-Stellplatzanlage erreicht werden. Die Verwaltung des Fuhrparks ist als eigenständiger Bereich in einer nördlichen Spange geplant, mit Blick auf Zu- und Ausfahrt und unmittelbarem Bezug zum Außenbereich und den Betriebsabläufen.

Neubau Abfallwirtschaftszentrum mit Verwaltungs- , Sozial-, Werkstatt-, und Lagergebäuden
| Lage: | Siemensstraße, Bad Kreuznach |
| Verfahren: | Realisierungswettbewerb 2024, 2.Preis |
| Auftraggeber: | Eigenbetrieb Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Bad Kreuznach |
| Nutzung: | Verkehr, Dienstleistung, Verwaltung |
| Kennzahlen: | 4.603 qm BGF |
| Leistung: | LPH 1-2 |
| Freiraumplanung: | Ulrich Franke Landschaftsarchitekt BDLA |
| Bauweise: | Holzbau |
| Team: | Christian Dahle, Katja Klaue, Imke Wömmel |