
Bahnstadt Ravensburg
Die Stadt Ravensburg entwickelt für das Wettbewerbsgebiet „Nördliche Bahnstadt“ ein urbanes, nutzungsgemischtes Quartier, das sich in das bestehende Stadtgefüge integriert und durch neu konzipierte Frei- und Verkehrsräume das Umfeld belebt.
Der Entwurf setzt auf klar ablesbare Blockstrukturen: Zur Georgstraße hin bilden geschlossene Bebauungen einen Lärmschutz und fassen geschützte, ruhige Wohnhöfe. Im Übergang zu den westlich und östlich angrenzenden Quartiersstrukturen und erhaltenen Einzelgebäuden öffnen sich die Blöcke moderat und schaffen freiräumliche Wege- und Sichtbeziehungen.
Die Neubebauung kombiniert unterschiedliche Typologien – geschlossene Winkelstrukturen und Punkthäuser. Dies ermöglicht hohe Flexibilität in Nutzung und Ausgestaltung und erleichtert zugleich die Gliederung der Blöcke in einzeln ablesbare Häuser und Baukörper.


Die ruhige, regelhaft fünfgeschossige Bebauung zu den Straßenräumen wird belebt durch sowohl viergeschossige Abstaffelungen in die Innenhöfe und als Reaktion hin zu niedrigeren, einzelnen Bestandsgebäuden wie auch durch Akzentuierung der Punktgebäude am zentralen Quartiersplatz.Zentrales freiräumliches Element der städtebaulichen Setzung ist eine Folge dreier Quartiersplätze, die sich entlang eines „Grünen Bogens“ entwickeln und das Quartier prägen. Dies sind die große Platzfläche im nördlichen Bereich des Fokusgebietes, der Platz vor der Kantine im Westen und der Platz unterhalb der Maschinenhalle im Süden. Die Abfolge dieser drei grün gestalteten Plätze bietet eine neue, attraktive Anbindung für Fußgänger und Fahrradfahrer an die Innenstadt.





Nördliche Bahnstadt Ravensburg
| Lage: | Georgstraße, Ravensburg |
| Verfahren: | 2-phasiges kooperatives Verfahren 2023, 1.Preis |
| Auftraggeber: | Stadt Ravensburg |
| Nutzung: | Städtebau, Wohnen, Gewerbe, Kultur, Büro |
| Kennzahlen: | 20.309 qm BGF, 8.6 ha |
| Leistung: | LPH 1-2 |
| Freiraumplanung: | Freiraumwerkstadt |
| Status: | In Planung |
| Team: | Christian Dahle, Katja Klaue, Aline Fürstenberger, Nicola Kähler |